Portrait
Geboren am 20. Mai 1960. Verheiratet, Mutter von vier Töchtern. 1978 - 1984 Erster Kontakt mit Yoga während meines Englandaufenthaltes. 1987 Nach der Geburt unseres zweiten Mädchens wurde ein
Diabetes mellitus ![]() 1996 Besuch von Yogalektionen in Unterkulm, später in Teufenthal
2001 Beginn Yogalehrerausbildung, Yogaschule Lotos Zürich und Basel 2004 Anatomieprüfung / Yoga Schweiz / YS 2004 / 05 Zwischenjahr: Weiterbildung Anatomie / Dr. Hansjörg Straumann, Basel 2006 Abschlussprüfung zur dipl. Yogalehrerin / Yoga Schweiz / YS 2007 Weiterbildung "Yogameditation I - III " mit Anna Trökes 2008 Weiterbildung: Wissenschaftliche Grundlagen für einen besseren Yoga /Funktionelle Anatomie, Physiologie und Pathologie des Bewegungsapparates, Dr. Hansjörg Straumann, Basel 2009 Ausbildung zur Kursleiterin Yoga Nidra / Anna Röcker / Bern Wie hat sich meine Gesundheit verändert? Rückblickend ist es mir wichtig zu erwähnen, dass meine Krankheit (Diabetes) schon lange kein Grund mehr ist, Yoga zu praktizieren. Ich habe wohl am Anfang sehr viel über meinen Körper gelernt, akzeptiere den Diabetes schon länger als einen körperlichen Zustand, der Aufmerksamkeit und Disziplin von mir fordert, mich aber in keiner Art und Weise behindert. Folglich fühle ich mich überhaupt nicht krank. Am Anfang der Ausbildung traten plötzlich grosse Schmerzen im Schulterbreich auf verbunden mit Lähmungserscheinungen in den Fingern. Ein Bandscheibenvorfall im Nackenbereich forderte nun eine grosse Disziplin und tägliche Yogaübungen um diesen Bereich zu stärken. Nach ca. einem Jahr war ich schmerzfrei und übe heute wieder alles - Yoga hat mir geholfen, diese sehr schmerzhafte Krankheit zu überwinden. Etwas später zerriss ich bei einem Skiunfall mein Kreuzband im Knie, verletzte den Knorpel und auch die Seitenbänder. Auch diese Situation hat Geduld und Disziplin von mir gefordert - ich habe nicht operiert und die Muskulatur um das Kniegelenk gekräftigt. Auch das hat ca. ein Jahr gedauert, heute verspüre ich dort keine Schmerzen mehr, bin auch in der Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt.. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich durch all das hindurch musste, um die Kursteilnehmer, die meist irgendein gesundheitliches Problem haben, besser verstehen zu können. Es hilft mir, mich in ihre Situation hineinzuversetzen und es soll auch Mut machen, nicht einfach aufzugeben sondern geduldig und stetig an sich zu arbeiten. Was ist mir wichtig am Unterrichten? Die Yogaanatomie - allem voran die Krankheitsbilder. In dieser Hinsicht habe ich in den letzten Jahren viel dazugelernt und Erfahrungen sammeln dürfen. Die solide anatomische Aus- und auch Weiterbildung ermöglicht es mir, auf körperliche Beschwerden der Kursteilnehmer einzugehen. Man kann mit Yoga die Gesundheit verbessern und wenn eine Heilung nicht möglich ist, die Einstellung zum eigenen Körper bewusst verändern. Schwangere Kursteilnehmerinnen sind für mich eine ganz grosse Bereicherung und es bereitet mir viel Freude, sie zu unterrichten. Wie weiter? Nach meinen 5 Jahren Ausbildung bin ich noch lange nicht damit fertig - es gibt noch so vieles was mich interessiert und das ich jetzt anpacken will. Im Yogabereich hat es enorm viele gute Seminarangebote in viele verschiedenen Richtungen. Mein Unterricht wird sich mit diesen Weiterbildungen und auch mit meinen Kursteilnehmern verändern - ich freue mich sehr darauf!
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